Klimaschutz konsequent voranbringen – der jungen Generation eine Zukunft geben

Zur Aktuellen Debatte der GRÜNEN Landtagsfraktion zum Thema Klimaschutz erklärt der Fraktionsvorsitzende Dr. Bernhard Braun:

„Seit einigen Wochen gehen junge Menschen auf die Straße, um für eine zielführende Klimapolitik zu demonstrieren. Und sie haben Recht. Erst heute Morgen haben wir uns erneut mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Jugendorganisationen ausgetauscht. Immer wieder wird versucht, diesen jungen Menschen die Kompetenz für Themen wie den Klimaschutz abzusprechen. Doch der jungen Generation scheint der Ernst der Lage weitaus bewusster zu sein als den vermeintlichen Profis in der Bundesregierung. Denn diese Bundesregierung versäumt es seit vielen Jahren, Klimaschutz als vorrangiges Ziel ihres politischen Handelns zu begreifen. Wenn in Zukunft Ernten ausbleiben und großflächige Fluchtbewegungen einsetzen, werden diese jungen Menschen sehr konkret davon betroffen sein, dass konsequenter Klimaschutz heute noch immer kurzfristigen Wirtschaftsinteressen geopfert wird.

Diese Jugendlichen gehen jeden Freitag bei Wind und Wetter auf die Straße, weil sie wissen, dass jetzt unsere letzte Chance ist, um das Ruder noch herumzureißen. Unsere Generation ist es ihnen schuldig, ihren Forderungen Gehör zu schenken. ‚Nach mir die Sintflut‘ wird zum traurigen Motto der älteren Generationen, wenn die Bundesregierung nicht endlich beginnt, konsequent Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.“

Der umweltpolitische Sprecher Andreas Hartenfels ergänzt:

„Die Auswirkungen des Klimawandels mit Wetterextremen und Ernteausfällen, der Rückgang der Artenvielfalt und die Schäden an den sensiblen Ökosystemen unseres Planeten sind bereits heute sichtbar. Die folgenden Generationen werden diese Auswirkungen mit voller Wucht zu spüren bekommen. Das Land Rheinland-Pfalz ist mit seinem Klimaschutzgesetz und vielen weiteren Maßnahmen bereits auf einem guten Weg. Doch die Bundesregierung hinkt den Klimaschutzzielen des Pariser Abkommens weiter eklatant hinterher.“

 

Pressemitteilung der Landtagsfraktion vom 29.03.19

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