Hochwasserschutz ist und bleibt eine zentrale Aufgabe der Landesregierung: Maßnahmen zahlen sich aus

 
 

Zur aktuellen Hochwassersituation erklärt Dr. Bernhard Braun, Vorsitzender der GRÜNEN Landtagsfraktion:

„Hochwasser und Überschwemmungen verursachen enorme volkswirtschaftliche Schäden. Dass die Landesregierung die Tragweite erkannt hat, stellt sie mit ihren Maßnahmen zum Schutz vor Hochwassergefahren unter Beweis: Mit der Renaturierung von Flüssen zur Wiedergewinnung von natürlichen Rückhalteflächen im Rahmen der Aktion Blau Plus, dem Bau von Reserveräumen sowie der Beseitigung von Schwachstellen an Deichen wie aktuell beispielsweise an den Rheindeichen, hat sie bereits erfolgreiche Projekte umgesetzt und auf den Weg gebracht.“

Andreas Hartenfels, umweltpolitischer Sprecher, fügt hinzu:

„Jedes Hochwasser führt vor Augen, dass die fortschreitende Flächenversiegelung aufgehalten werden muss. Beim Straßenbau, der Siedlungsentwicklung und bei Gewerbegebieten ist es unsere Aufgabe, dass dieser Problematik verstärkt begegnet wird. Mit der Förderung der Biolandwirtschaft verfolgen wir zudem ein Gesamtkonzept, das den Humus schont und die natürliche Speicherkapazität der Böden erhält.“

Pressemitteilung der Landtagsfraktion vom 05.01.2018

Klimawandel schadet Landwirtschaft in RLP – Neue Studie: Deutschland verfehlt eigene Klimaschutzziele deutlich

 
07.09.2017

In der heutigen Berichterstattung der Zeitung „Trierischer Volksfreund“ wird dargestellt, wie sehr der Klimawandel der hiesigen Landwirtschaft schadet. Gleichzeitig offenbart nun eine neue Studie von Agora Energiewende, dass die Bundesregierung noch sehr viel deutlicher als erwartet ihre eigenen Klimaziele verfehlt, die sie sich bis 2020 gesetzt hat. Dazu äußert sich Dr. Bernhard Braun, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Landtag:

„Der Klimawandel hat ganz konkrete Auswirkungen auch bei uns in Rheinland-Pfalz. Unsere Region zählt mit zu den am stärksten betroffenen in Deutschland. Das ist bitter für die hiesige Landwirtschaft, aber auch für die Menschen, die zum Beispiel aufgrund von Starkregen und anderen Wetterphänomenen Schäden erleiden. Es gibt viele Maßnahmen, die ineinander greifen müssen, damit wir den CO2-Ausstoß minimieren.

Die Bundesregierung wird diesem Thema in der Praxis nicht gerecht. Jetzt zeigt eine Studie, dass auch die selbstgesteckten Klimaziele bis 2020 deutlich verfehlt werden. Ich erwarte von der Bundesregierung ein Ende ihrer Ankündigungspolitik. Die Menschen vor Ort und auch die Natur tragen bereits den Schaden dieser politischen Ignoranz.

Das rheinland-pfälzische Umweltministerium dagegen fördert die Kommunen mit zahlreichen Maßnahmen. Die Umrüstung von Straßenlaternen auf LED-Technik ist nur ein Glied in der Kette. Gleiches gilt für die Förderung von neueren, effizienteren Kaminöfen und die Förderung einer Wasserstofftankstelle für Busse. Ein großer Teil der Arbeit von Umweltministerin Ulrike Höfken beschäftigt sich mit dem Maßnahmenkatalog, den es braucht, um dem Klimawandel auf Landesebene zu begegnen.“

Pressemitteilung der Landtagsfraktion vom 07.09.2017