Besuch der Gedenkstätte KZ Osthofen

Gemeinsam mit Pia Schellhammer und Katharina Binz besuchte ich am 27.03. die Gedenkstätte KZ Osthofen. Nach einer Führung durch die derzeitige Ausstellung „Nichts war vergeblich. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ ging es zu einem Gespräch mit dem Vorstand des Fördervereins.

Die sehenswerte Ausstellung in der Gedenkstätte beleuchtet Biografien von Frauen aus Rheinhessen und der Pfalz, die während der Zeit des Nationalsozialismus im Widerstand gegen das Verbrecher-Regime tätig waren. Deutlich wird, wie mutig und unter Gefährdung des eigenen Lebens engagierte Bürgerinnen Widerstand gegen den NS-Staat leisteten. Einige von den geschilderten Frauen aus der Region überlebten, andere wurden verfolgt, verhaftet und ermordet. Nach der Führung tauschten wir uns mit dem Vorstand des Fördervereins aus. Unter anderem sprachen wir über die Bedeutung der Gedenkarbeit heutzutage und wie man pädagogische Konzepte verbessern könnte.

Ich danke dem Gedenkstätten-Team für unseren Besuch und ihre wertvolle Arbeit am ehemaligen KZ Osthofen. Klar ist, dass die Gedenkarbeit ein wesentlicher Bestandteil von Demokratiebildung ist. Darum ist die Förderung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus für die gesamte Gesellschaft wichtig, besonders in Zeiten von einer stärker werdenden Rechten.

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