Alarmierender Bericht des Weltklimarats: Bund muss endlich rheinland-pfälzischem Beispiel folgen

Der Weltklimarat stellt heute seinen Bericht zur Erderwärmung vor und warnt, dass eine Klimakatastrophe nur noch zu verhindern ist, wenn der globale Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius begrenzt wird. Wir in Rheinland-Pfalz handeln: U.a. mit einem Klimaschutzgesetz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Doch auch die Bundesregierung muss handeln und die Länder dabei unterstützen. Das mache ich gemeinsam mit Andreas Hartenfels, umwelt- und klimapolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion klar:

Andreas Hartenfels: „Der diesjährige Hitzesommer und die vielen lokalen Unwetter mit zum Teil heftigstem Starkregen beweisen, dass die Folgen des Klimawandels auch hier in Rheinland-Pfalz längst spürbar sind. Die Auswirkungen der Dürre auf die Umwelt, insbesondere auf den rheinland-pfälzischen Wald, sind verheerend. Die starken Niederschläge verursachen zudem erhebliche Schäden an unserer Infrastruktur. Auf der ganzen Welt sorgen die Wetterextreme für immense Ernteeinbußen und rauben damit vielen Menschen die Lebensgrundlage.Wenn wir die Treibhausgasemission nicht drastisch und dauerhaft reduzieren, ist ein Temperaturanstieg um bis zu drei Grad nicht mehr zu verhindern. Die Folgen wären schlimmer als alles bisher Dagewesene. Der Bericht des Weltklimarats ist alarmierend – aber er macht auch deutlich, dass es noch möglich ist, die Grenze von 1,5 Grad nicht zu überschreiten. Deutschland muss seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz wieder einnehmen.“

 

Dr. Bernhard Braun: „In Rheinland-Pfalz haben wir mit unserem Klimaschutzgesetz und dem hohen Anteil an Erneuerbaren Energien schon viel erreicht. Wir GRÜNEN haben mit dem Umweltministerium die Wärmewende eingeleitet und möchten auch die Solarenergie wiederbeleben, die vom Bund demontiert wurde. Die Bundesregierung muss endlich konsequent handeln: Eine echte Verkehrswende hin zu mehr Elektromobilität, einer attraktiven Infrastruktur fürs Rad und einem konkurrenzfähigen öffentlichen Nahverkehr ist dafür unerlässlich.

Aber auch der Kohleausstieg muss endlich im Bewusstsein der Großen Koalition ankommen. Im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger ist er längst angekommen, das beweisen die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes. Mein Besuch bei der Demonstration ‚Reden statt Roden – Hambacher Forst retten‘ in Worms am vergangenen Samstag hat mir gezeigt, dass Klimaschutz für die Menschen in Rheinland-Pfalz ein wichtiges Anliegen ist. Wollen wir etwas bewegen, brauchen wir engagierte Menschen, die aufstehen und anpacken – ich bin stolz darauf, dass es diese in unserem Land gibt.“

Pressemitteilung der Landtagsfraktion vom 08.10.18

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